Kreayshawn jobbte als weiblicher Pimp


Dass Rapperin Kreayshawn wahrlich ein schräger Vogel ist, sollte jedem seit ihrem ersten Hit „Gucci, Gucci“ klar sein. Mit ihrem etwas anderen Kleidungsstil, der übertriebenen Rotzgören-Attitüde und ihrer weißen Hautfarbe zählt das zarte Persönchen auf jeden Fall zu den Exoten im Hip Hop Biz. Doch unterdrücken lässt sie sich deshalb noch lange nicht – schon gleich gar nicht von der Männerwelt.

Als The Game sie vor einigen Wochen in einem Song disste, weil er, wie so viele andere, fälschlicherweise davon ausging, dass sie gerne das Wort „N*gga“ in den Mund nimmt, zuckte Kreayshawn nicht einmal mit der Wimper. Ganz im Gegenteil. Obwohl ihr The Game androhte, ihr demnächst eine Kanone ins Gesicht zu drücken (!?!?), feuert die Rapperin in ihrem aktuellen Interview mit dem Complex Magazin mutig zurück:

„Ich würde jetzt verdammt gerne einem erwachsenen Mann eine knallen. The Game ist ein Schwächling, der wird einen Dreck tun. Aaaah, ich verstehe. Ich soll also die dumme, schwache, weiße Schlampe spielen, die jeder dissen darf? F*ck that! Ich habe es satt, dass mir Leute keinen Respekt zollen! Ich habe das N-Wort noch nie in meinem motherf$%!§ing Leben gesagt. Jeder denkt, ich wäre Vanessa (V-Nasty). Wegen ihrer Aktionen muss ich all diese Fragen beantworten…. jeden Tag, in jedem verdammten Interview! Ich hatte schon oft Gespräche mit ihr, in denen ich ihr sagte, dass es viel besser wäre für ihre und meine Karriere, wenn sie dieses Wort aus ihrem Vokabular streichen würde. Aber sie hört nicht auf mich. Sie sagt, dass sie so ist, wie sie ist und sich für niemanden verändern wird. Ich muss das respektieren. Sie muss nicht tun, was ich sage!

Wer denkt, das wären schon krasse Ansagen, der muss sich unbedingt Kreayshwan’s Antwort auf die Frage „Welche Jobs hattest du denn schon so in deinem jungen Leben?“ reinziehen. Die 21-Jährige behauptet doch tatsächlich, in früheren Jahren als Zuhälter gejobbt zu haben:

Ich habe damals bei IKEA gekündigt, um ein paar Mädels vollzeit zu „managen“. Ich fuhr ohne Führerschein in einem pinkfarbenen Cadillac durch die Straßen, um Freier zu beliefern. Ich lernte ein paar Mädels kennen, die mich mit der Idee überrumpelten. Es war sicherer, als Drogen zu verkaufen. Also platzierte ich annonyme Fotos der Mädels online und packte die Links auf die Craig-Liste (zentrales städtisches Online-Netzwerk mit Anzeigenseiten für alle möglichen Bedürfnisse). Anschließend machte ich Termine und Preise klar.

Aaaaaah… deshalb bezeichnet sich die russisch-stämmige Ghetto-Queen immer als „Professional B*tch Snatcher“. Ganz schön krass, die „Dame“.

Checkt Kreayshawn im Interview mit Dr. Jays:

Kreayshawn jobbte als weiblicher Pimp

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