Lana Del Rey

Obwohl sie sich vor Auszeichnungen und Anerkennung kaum retten kann, nimmt sich Lana Del Rey die Meinung von Kritikern immer noch sehr zu herzen. Ist ja auch nur menschlich. Immerhin ist die aktuelle Platte eines Künstlers auch immer irgendwie sein Baby. In einem Interview gab die sympathische  New Yorkerin nun zu, dass sie nicht wirklich gut mit Kritik an ihrer Musik umgehen kann.

So etwas geht mir schon nahe, um ehrlich zu sein. Ich bin da nicht anders wie jeder andere Mensch auf der Welt – nicht alles rutscht mir so einfach den Rücken runter, obwohl es von Tag zu Tag einfacher wird. Wenn die Kritiker über meine Familie sprechen, müssen sie wohl etwas klarstellen, denn das ist für mich eine absolute Tabuzone“, so Del Rey in einem Interview mit Krone.at. “Wenn die Leute sagen, meine Musik wäre langweilig, empfinde ich das als eine Beleidigung, denn jeder, der meine Musik kritisiert, kritisiert mich als Person mitten ins Gesicht. Das ist oft eine pure Beurteilung, ohne dass sie etwas tiefer gehen und vielleicht überlegen, was dahintersteckt. Zusammengefasst würde ich sagen, dass es mich berührt, aber von Tag zu Tag weniger aufreibt. Es kommt auch darauf an, wie wichtig das Medium ist. Ist es sehr wichtig und komplett auf dem Holzweg, dann beschäftigt mich das. Ich sorge mich wirklich sehr um meine Songs, genauso wie um das Erbe und die Geschichte meiner gesamten Musik. Ich versuche immer, meine aktuellen und vergangenen Songs so gut wie möglich zu schützen. Deshalb nehme ich das dann auch persönlicher.

Aber allzu viel Kritik scheint es nicht zu geben, denn ihr neues Album “Ultraviolence” geht in den Charts – wie erwartet – mal wieder steil und nahm in England und Amerika bereits Platz 1 der Albencharts ein. Äußerst verdient, wie wir meinen, denn ihr Songs gehen noch immer tief unter die Haut. Rock on, Lana!

Foto: Youtube

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