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Cro vs Baggy-Jeans tragende Hip Hop Urgesteine

CroAnfänglich dachte man, dass dieser komische Panda-Typ im Musikgeschäft nur eine Eintagsfliege wäre, doch sein Debütalbum „Raop“ liegt zwei Jahre zurück und Cro macht immer noch Welle. Sein neues Album „Melodie“ konnte sich sowohl in Deutschland, wie auch in Österreich und der Schweiz auf Rang 1 platzieren und Ja es ist ist tatsächlich wahr, der Cro-Zug ist noch lange nicht abgefahren. Man kann sagen, der deutsche Hip Hop hat sich mit dem „mainstreamigen“ Cro angefreundet.

Ich glaube, der deutsche HipHop hat sich da sehr gewandelt. Und zur Zeit orientieren sich auch viele in die Richtung, in die ich gearbeitet habe, auch Leute, von denen man das vielleicht eher nicht erwartet hätte. Bass Sultan Hengzt singt jetzt auch mit Gitarre, Sidos Musik klingt radiofähiger. Mir gefällt das. Es gibt aber schon noch den realen Urgesteins-Typen in Baggy Jeans und Sieben-XL-Shirts. Der findet das natürlich alles beschissen.

Der Erfolg scheint Cro gut zu tun, denn obwohl er sich über seine musikalischen Errungenschaften freut, ist er sich dennoch dessen bewusst, wie schnell es als Künstler heutzutage auch wieder bergab gehen kann:

Ich habe den ganzen Erfolg sehr gut verkraftet, würde ich sagen. Ich habe zum Glück die Maske. Mit Maske bin ich Cro, wenn ich die Maske ausziehe, bin ich Carlo, ein ganz normaler Typ. Ich kann durch die Stadt laufen und komme auch nicht leichter in den Club. Deshalb hat sich in meinem Kopf auch kein Starbewusstsein entwickelt. Klar, ich habe jetzt Geld. Ich habe Firmen gegründet, habe Angestellte und habe mir Standbeine aufgebaut. Ich habe aber das Gefühl, dass Geld nicht nur sorgenfreier, sondern auch mehr Sorgen macht. Man hat dann plötzlich Firmen und Projekte und fragt sich, bleibt das Geld? Wird’s mehr? Wird’s weniger? Bin ich danach am Arsch?

Am Arsch? Nicht doch. Dafür scheint Carlo viel zu gerissen zu sein. Und mit einem cleveren und vor allem loyalen Label wie Imperator und der Power von Universal Music im Rücken, wird da noch einiges gehen.

Foto: Universal Music

50 Cent erschien nicht zur Abschlussfeier seines Sohnes Marquise

50 Cent & Sohn MarquiseIn den letzten Tagen machte die Nachricht die Runde, dass 50 Cent nicht zur Highschool-Abschlussfeier seines Sohns Marquise erschienen ist. Der soll deswegen angeblich ziemlich geknickt gewesen sein, da das Verhältnis der Beiden in den Jahren nicht das Beste war. 50 Cent meldete sich nun zu seiner Verteidigung zu Wort, gab die Schuld seiner Babymama und konterte damit, dass er keine Einladung erhielt:

50 Cent nahm während seines Besuchs bei 106 & Park nun zu all den Vorwürfen Stellung: „Die Beziehung zwischen meinem Sohn und mir wird von seiner Mutter beeinflusst. Sie hat mir gegenüber diese negative Energie entwickelt. Manchmal, wenn Mann und Frau sich trennen, können sie keine Freunde bleiben. Meist hat eine Person mehr Gefühle investiert, als die Andere und kann nicht loslassen. Dies wiederum schlägt irgendwann in Hass um.

Das kommt in den besten Familien vor, doch wieso hielt Fiddy es nicht für nötig, seinen Sohn bei diesem wichtigen Tag zu begleiten? Auch diese Frage beantwortete der Rapper mehr oder weniger ausführlich:

 

Ich habe keine Einladung erhalten. Aber ich denke, dass Teile meines Privatlebens einfach privat bleiben sollten. Mein Leben als Entertainer, das ist wiederum eine ganz andere Sache. Ich erhielt wie gesagt keine Einladung und während seiner Abschlussfeier befand ich mich wegen Filmaufnahmen in Budapest. Der einzige Grund, wieso all das an die Öffentlichkeit gelangt ist, weil seine Mutter ständig zu TMZ rennt. Ich wünschte, sie würde endlich jemanden kennenlernen, damit sie mich in Ruhe lässt.

Wir hoffen, dass die Beiden bald einen Weg finden normal miteinander umzugehen – Marquise zu liebe.

Foto: instagram

Rihanna & Rita Ora: Im wahren Leben haben sie sich lieb

Rihanna & Rita OraLaut diversen Magazinen und Gossip-Blogs kratzen sie sich die Augen aus und Rihanna ist stinksauer, weil Jay-Z angeblich versucht hätte aus Rita Ora die neue Rihanna zu machen. Doch wie immer wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, denn im wahren Leben haben sich Rihanna und die gebürtige Albanerin Rita Ora zum Knutschen gern und lachen sich über all die dummen Gerüchte kaputt.

In einem ausgedehnten Interview mit der US-Radioshow „The Breakfast Club“ ließ sie die Welt erneut wissen, dass alles im grünen Bereich ist, zwischen ihr und Rihanna: „An all diesen Gerüchten ist nichts dran. Ehrlich gesagt, ich fühle mich geschmeichelt, wenn man mich mit Rihanna vergleicht. Man könnte mich auch mit Shrek vergleichen. Verstehst du? Dann schon lieber mit Rihanna. Ich liebe sie. Wir sind ja auch komplett verschieden. Sie macht ihr Ding und ich mach‘ meins!

Keinerlei Späße verstand Rita als Moderator Charlamagne doch tatsächlich den Nerv hatte sie zu fragen, ob es stimmt, dass sie mit Jay-Z ein Verhältnis hatte. Wage es niemals wieder Beyoncé so respektlos zu behandeln. So was muss man mich erst gar nicht fragen. Was soll das? Im Ernst, das ist absolut respektlos„, zischte Rita mit Zornesfalte auf der Stirn zurück.

Ein sehr unterhaltsames Interview, das ihr euch auf jeden Fall in voller Länge ansehen müsst. Solltet ihr euch bisher noch unschlüssig gewesen sein, ob ihr die hübsche Sängerin sympathisch findet oder nicht, dann erdet ihr sie nach diesem Clip lieben. Rita ist nämlich nicht nur verdammt sexy, sondern auch am Boden geblieben und für jeden Spaß zu haben. Eine Portion Humor muss allerdings auch mitbringen, wenn man sich in die derzeit krasseste Radioshow Amerika’s wagt.

Foto: Twitter

 

J.Lo verrät Details zum neuen Album

Jennifer Lopez

Ihr Debütalbum „On The 6“ mischte vor genau 15 Jahren weltweit die Charts auf. Pünktlich zum Juniläum ihres ersten Longplayers veröffentlicht „The Body“ aka Jennifer Lopez nun ihr 10. Studioalbum feat. Tyga, Big Sean, Robin Thicke, Wiz Khalifa, Maxwell und French Montana. In einem exklusiven Interview mit rap-up.com verriet Jennifer Lopez schon mal einige Details zur Platte und lobt Chris Brown’s Talent als Songwriter und Produzent in den höchsten Tönen.

Ist das Album schon fertig?

J.Lo: So gut wie. In der Endphase wird’s immer etwas hektisch, deshalb gibt es immer noch ein paar Last-Minute-Änderungen. Aber den größten Teil haben wir hinter uns gebracht.

Gibt es schon einen Albumtitel?

J.Lo: Noch nicht. Aber ich habe schon ein paar Optionen im Kopf. Ich warte immer, bis das Album komplett fertig ist, dann höre ich es mir noch mal an und entscheide mich.

Das ist dein 10. Album. Stimmt es, dass du gesagt hast, dass es sich anfühlt als wäre es dein Erstes?

J.Lo: Ja, das ist lustig. Es fühlt sich für mich nämlich immer so an. Ich liebe die Musik so sehr und ich liebe den ganzen Prozess der Produktion, das Making of. Dieses Album ganz besonders, weil es so viel Zeit in Anspruch nahm. Normalerweise nehme ich ein Album in ein paar Monaten auf, doch für diese Platte brauchte ich fast ein Jahr. Es ist mein 10. Album, deshalb fühlt sich alles ein wenig speziell an.

Neben Maxwell und Robin Thicke ist auch Chris Brown auf deinem Longplayer vertreten. An wie vielen Songs hat er mitgewirkt?

J.Lo: Ich glaube es sind 2 oder 3 Songs. Er hat einen Part von „Emotions“ geschrieben, „Same Girl“ und noch einen weiteren Track.

Wird es ein Duett mit dir und Chris geben?

J.Lo: Nein, keine Duetts. Es war lustig, denn er kam ins Studio und widmete sich sofort dem Schreiben und der Produktion. Ich liebe, was er tut. Ich liebe die Energie in seinen Songs. Er ist unwahrscheinlich spontan. Wir saßen im Studio, quatschten über Gott und die Welt und plötzlich sprang er auf und fing an Songs zu schreiben. Das war ziemlich beeindruckend. Er ist sehr talentiert.

Welcher ist dein Lieblingssong auf dem Album?

J.Lo: Da gibt es so einige Lieblingstracks. Es ist schwer, denn es ist so als müsstest du entscheiden, welches dein Lieblingskind ist. Du kannst es fast nicht. Aber „First Love“, der Song, den ich mit Max Martin gemacht habe, ist einer davon. Dann noch der Track mit Detail namens „Worry“. Die Vibe ist fantastisch. Es gibt auch noch diese Ballade, die ich mit Harmony aufgenommen habe. Da sind so viele, aber dies sind einige meiner Favorites.

Beyoncé, Madonna und Janet Jackson haben alle schon mal den Super Bowl gerockt. Wird es nicht Zeit, dass auch du mal die Bühne übernimmst?

J.Lo: Oh Yes. Wir haben schon öfter darüber gesprochen. Aber bisher hat es wegen Timing Problemen nicht geklappt. Vielleicht klappt es ja mit dem neuen Album. Wer weiß?

Bildquelle: youtube

Sido: „Deutscher Hip Hop ist ein Kinderspielplatz!“

Sido

Zu Sido’s Anfangszeiten dominierte in Sachen Hip Hop noch die Hardcore-Schiene. Heutzutage sieht dies größtenteils ganz anders aus. Niemand hinterfragt noch, ob der Rapper am Mic auch wirklich authentisch ist. Stattdessen hat man einfach nur Spaß am Mikrofon. Eine Tatsache, die Sido gar nicht gefällt. Deshalb nutzt er auch jede Gelegenheit, um diese Sorte von deutschen Hip Hop zu dissen:

Ich finde deutschen Hip-Hop tatsächlich größtenteils langweilig und irrelevant. Bei jungen Rappern ist das Rebellische oftmals aufgesetzt. Weil sie glauben, so würden sie berühmt werden. Im Hip-Hop beherrschen viele ihr Handwerk nicht, für mich ist das ein Kinderspielplatz. Ich glaube diesen Leuten nicht. Deshalb halte ich mich immer noch für den Krassesten. Bei mir stimmt das ganze Paket: Ich kann richtig gute Songs schreiben und performen“, so Sido in einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung.

Na ob er sich mit solchen Aussagen viele Freunde macht? Wohl eher nicht. Im gleichen Interview gab der Rapper auch zu, dass er mit seinen deutschen Wurzeln nicht besonders viel am Hut hat:

Ich kenne meine deutschen Wurzeln nicht. Mein Vater war nach meiner Geburt ganz schnell weg. Meine Kultur ist die der Sinti. Mittlerweile ist es bei uns nicht mehr so, dass der Mann auf der Couch sitzt und zuhause nichts macht. Ich selbst bin aber noch so aufgewachsen. Für mich waren mein Opa und meine Mutter die Oberhäupter unserer Familie. Sie gaben mir Halt und Liebe.

Der Grund weshalb sich Sido von seinen deutschen Wurzeln distanziert, liegt sicherlich daran, dass seine Großmutter zu Zeiten des Dritten Reichs einige Jahre in einem Konzentrationslager verbrachte. „Meine Großmutter hat das KZ mit viel Glück überlebt, sie wurden von den Russen befreit. Aber ihre gesamte Familie ist ermordet worden. Sie hat im KZ sogar Kinder bekommen, die aber nicht überlebt haben. Mein Opa war Partisan und kämpfte auf Seiten der Russen gegen die Nazis. Ich weiß von meiner Oma, dass er einige erledigt hat.

Foto: youtube

 

Radio-DJ Charlamagne: „Kanye ist eine verbitterte B*tch!“

Charlamagne

Vor ca. 5 Monaten begab sich Kanye West freiwillig in die Höhle des Löwen und gab einigen US-Radiostationen Interviews, von denen er sich seit Langem fernhielt. Was nicht zuletzt daran lag, dass Radio-DJs wie Charlamagne und Sway dafür bekannt sind, dass sie mit ihrer ehrlichen Meinung nicht hinterm Berg halten. Damals ließ der Rapper kritische Fragen mehr oder weniger über sich ergehen, doch in ihm scheint es immer noch zu brodeln.

Als Kanye West vergangenen Donnerstag in US-Bundesstaat Pennsylvania im Rahmen eines Konzerts auf der Bühne stand, ließ er plötzlich die Musik ausgehen, um seine mittlerweile üblichen Ansprachen zu halten. Diesmal ließ er sich darüber aus, was ihm in der letzten Zeit gegen den Strich ging und machte auch sein berühmtes Interview mit „The Breakfast Club“ und Radiomoderator Charlamagne zum Thema:

Wenn ich zum Interview erscheine, dann hat der Moderator einfach die Fresse zu halten“, brüllte Yeezy wütend ins Mikrofon. Klar, dass auch Charlamagne davon Wind bekam. Gleich am nächsten Tag bekam Kanye eine Antwort, die sich gewaschen hatte.

Charlamagne: „Ich würde gerne wissen, wo all diese Aussagen waren, als er hier im Studio saß. Wie könnt ihr so etwas respektieren? Wenn dies seine Meinung war, wieso hat er sie dann nicht geäußert, als er hier war? Aber 5 Monate später beschwert er sich und labert über mich. Wenn Kanye Interviews geben will, in denen der Moderator den Mund hält, dann soll er mit einem Videoblog online gehen. Kim, bitte kauf ihm zum Valentinstag ein paar Blümchen und etwas Schokolade, denn im Moment führt er sich auf, wie eine verbitterte, einsame B*tch!

Auweia! Der Beef zwischen Charlamagne und Kanye ist wohl noch lange nicht gegessen. Wir bereiten und dann schon mal mental auf die Retourkutsche des Rappers vor.

Ihr habt damals das legendäre Interview verpasst? Kein Problem!

 

 

Masta Ace – 13 Jahre mit Multiple Sklerose

Masta Ace

Bereits vor über einer Dekade erhielt Hip Hop Legende Masta Ace die Diagnose Multiple Sklerose. Doch erst letzte Woche weihte Ace auch den Rest der Welt ein und sprach zum ersten Mal über seinen Leidensweg. Mal will es fast nicht für möglich halten, dass dieser toughe Kerl in den letzten 10 Jahren trotz allem regelmäßig auf internationalen Bühnen stand. Ein wahrlich tapferer Typ, dem wir nichts als Respekt entgegenbringen. Im Interview wird recht schnell klar, wieso er sein Geheimnis so lange hüten musste:

Es fing alles 1999 an. Als ich in der der heißen Dusche stand, hatte ich immer öfter das Gefühl als würde mein linker Arm und eine Seite meines Halses einschlafen. So wie man dies oft erlebt, wenn man zu lange in derselben Position liegt. Doch ich stand aufrecht in der Dusche. Im gleichen Jahr verlor ich plötzlich für vier Wochen auf dem linken Auge mein Sehvermögen. Damals meinte mein Arzt, dies würde von meinem zentralen Nervensystem verursacht und ich würde unter einer optischen Neuritis leiden. Im Sommer 2000 verlor ich für eine Woche das Gefühl in meinen Beinen. Ich dachte mir nur WTF? Ich hatte keine Ahnung, dass all diese Vorfälle zusammenhingen. Aber mir war klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Ich musste herausfinden, was mit mir nicht stimmte.

Nach unzähligen Tests wurde Masta Ace Ende 2000 dann mit dem Ergebnis konfrontiert – er litt an Multiple Sklerose. Doch anstatt die Welt daran teilhaben zu lassen, behielt er die Diagnose für sich und klärte nur die engsten Freunde und Familie auf.

„Ich war noch nicht bereit für all das „Oooh, das ist ja schrecklich“. Ich wollte nicht, dass jemand Mitleid für mich empfindet. Ich habe mich ja auch selbst nicht bemitleidet. Ich wollte das nicht.

Stattdessen wollte es sich Ace unbedingt noch mal beweisen, um sicherzugehen, dass die Leute ihn als MC respektieren. Also drehte er trotz Krankheit noch mal voll auf, releaste tolle Musik und tourte um den Globus.

Als ich mir sicher sein konnte, dass die Menschen mich als Künstler respektieren und lieben, konnte ich auspacken. Dann konnte ich mir sicher sein, dass sie mir nicht nur Liebe entgegenbringen, weil ich krank bin. Jetzt kann ich endlich darüber sprechen.

Wow! Wir können es fasst nicht in Worte fassen, wie sehr wir von Ace’ Willensstärke beeindruckt sind. Wir haben es hier nicht nur mit einem großartigen und legendären MC, sondern auch mit einem Ausnahmecharakter zu tun.

Wir wünschen Masta Ace nur das Beste und alle nur erdenkliche Kraft!

Sido: Ich bin nicht mehr der rebellierende 20-jährige Junge

SidoSido hat ein neues Album am Start. Es trägt den Namen „30.11.80“ (Sido’s Geburtsdatum) und orientiert sich rein gar nicht daran, was die breite Masse von ihm erwartet. Ganz im Gegenteil, der Rapper lässt derzeit keine Gelegenheit aus, um deutlich zu machen, dass es ihm am Hintern vorbei geht, was die Öffentlichkeit von ihm denkt. Genauso wenig macht Sido (33) einen Hehl daraus, dass er eigentlich gar keinen Bock auf Interviews hat. Dennoch musste er sich neulich der Frage stellen, wie er mit Leuten klar kommt, die ein Problem mit seiner musikalischen Entwicklung haben:

Ich bekomme die Frage natürlich immer gestellt und versuche, die Schlagworte zu umgehen. Denn diese ganze Diskussion ist mir unverständlich. Was erwartet man denn von einem 33-Jährigen?“, so Sido in einem Interview mit Ampya. „Dass er noch Musik macht wie ein rebellischer Junge, der versuchen muss, auf sich aufmerksam zu machen? Oder kann die Musik auch wirklich authentisch sein und so klingen wie von einem 33-Jährigen. Auf dem letzten Album gab es dieses Thema auch schon, da habe ich den Leuten auch noch gern erklärt, dass ich erwachsen geworden bin. Ich denke, das sollte jeder nachvollziehen und auch gut finden können. Also, ich würde es jedenfalls blöd finden, wenn ich noch so tun würde, als wäre ich 20, immer noch am Rebellieren gegen die Welt und allen sagend, wie scheiße alles ist. Diese Attitüden habe ich nicht mehr an mir.

In dem Song „Papa, was machst du da?“ machte der Rapper auch nochmal den Vorfall zwischen ihm und dem ORF-Reporter Dominic Heinzl, den er einst mit einem Faushieb niederstreckte, weil der öfters recht unschöne Artikel über ihn schrieb, zum Thema:

Ja. Der Heinzl, das ist so einer. Ein Boulevardscheißer, der zwei Jahre auf mir rumgehackt hat. Ich kann Sachen oft überhören und darüber lachen, wenn jemand mich beleidigt. Aber wenn ein Fass überläuft, dann läuft es über. Das kennt jeder Mensch. Da bin ich nicht besonders – ich bin nur derjenige, der deswegen in der Zeitung steht.

So viel zum Thema Meinungs- und Pressefreiheit. Tja, im Hip Hop noch mal ein ganz anderer Wind.

 

 

Aloe Blacc: „Liebe ist die Lösung aller Probleme!“

Aloe BlaccMit „I need a Dollar“ hat er sich in unsere Herzen gesungen. Dieses Konzept musste einfach aufgehen, denn so ziemlich jeder von uns weiß, wie es sich anfühlt, wenn in der Kasse mal wieder Ebbe herrscht. Wer Aloe Blacc jedoch als geldgeilen Materialist bezeichnet, liegt sowas von falsch. Denn Aloe weiß zwar, dass Geld die Welt regiert, doch ihm ist auch klar, dass Geld nicht die Lösung aller Probleme ist. Diesen Platz nimmt laut Aloe eindeutig die Liebe ein:

Liebe ist für mich die endgültige Lösung für alles. Sie ist die eine Sache, die wir zum Leben brauchen“, so der Sänger im Interview mit der Abendzeitung. „Das erste, das wir auf dieser Welt erhalten, ist die Liebe unserer Eltern und ich bin der Meinung, wir sollten diese bewahren, auch als Erwachsene. Jeder ist von einem Baby fasziniert und diese Freude und das Glück sollten im Laufe der Zeit nicht verschwinden.

Deshalb musste man ihn auch nicht zur Zusammenarbeit mit unserem Sonnenschein Lena Meyer-Landrut prügeln, für die er den Song „At All“ schrieb:

Ich habe Lena im Studio von Stefan Raab getroffen. Unsere Manager haben über eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen und ich hatte die Idee für einen Song, von dem ich dachte, er würde gut zu ihr passen. Einen über ihren Erfolg als Künstlerin, das Missverstanden werden durch die Medien und wer sie ist. Wir hatten die Gelegenheit, miteinander zu sprechen, ich flog zurück nach L.A. und schrieb das Lied für sie.

Natürlich kommt seine Liebe zur Musik nicht von irgendwo her. Auf die Frage nach seinen musikalischen Vorbildern, musste der Sänger nicht lange überlegen:

Natürlich, ich bewundere Bob Marley, er hat wundervolle Musik gemacht. Er hat sie aber nicht gemacht, um berühmt zu werden, sondern für die Seele und die Gemeinschaft. Diese Tradition würde ich gerne fortsetzen. Aber auch Michael Jackson, der fähig war, alles zu tun und alle Musik-Genres zu verbinden. Außerdem schätze ich Songwriter wie Elton John.

Ckeckt Aloe Blacc’s aktuelle Single „Love is the Answer“ feat. Pharrell Williams:

Kanye West vs Medien-Motherf*cker – das Live-Duell

 

Kanye West & Jimmy Kimmel

Kein Zweifel. Wenn Rapper Kanye West eine Auseinandersetzung anpeilt oder sich ungerecht behandelt fühlt, dann gibt’s ordentlich was zu lachen. Böse Zungen beschimpfen Herrn West ja mittlerweile schon als die „Diva des Hip Hop Biz“. Auch diesmal hat uns der Rapper nicht enttäuscht. Weil sich Komödiant und Moderator Jimmy Kimmel über sein neues Interview mit BBC lustig machte und sogar eine Parodie präsentierte, in der er ein Kind Kanye’s Statements wiedergeben ließ, platzte Kanye der Kragen.

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Kanye West: „Kein Paparazzo kann mir mein Liebesglück wegnehmen!“

Kim Kardashian und Kanye West in freudiger Erwartung

Bisher schwieg Kanye West, wenn diverse Blogs und Journalisten seinen Frauengeschmack bemängelten und Kim kritisierten. Doch in einem Interview mit Kris Jenner (Kim Kardashians Mutter), das heute in voller Länge ausgestrahlt wird, stellte der Rapper klar, dass er voll und ganz hinter seiner Frau steht und die Medien ihm vieles wegnehmen können, aber nicht sein Liebesglück mit seiner Traumfrau:

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Oprah Winfrey auf Tuchfühlung mit Beyoncé

Superstar Beyoncé Knowles scheint die weibliche und moderne Verkörperung von Dr. Jekyll und Mr. Hyde zu sein. Während sie sich privat fast schon schüchtern gibt, mutiert sie auf der Bühne zu ihrem zweiten Ich namens „Sasha“. Nur so schafft sie es laut eigenen Worten, sich von der kleinen braven Bee in eine wahre Rampensau mit gewaltigem Sex-Appeal zu verwandeln. Kein Wunder, dass jeder gerne mal hinter die Kulissen sehen möchte, um zu erfahren, was es mit dieser geheimnisvollen Frau auf sich hat, die die Welt einst im Sturm eroberte. Dazu bekommt man in diesem Jahr gleich zwei Mal die Gelegenheit.

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