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Schlagwort: Rassismus

Eine Backpfeife von Kanye West = 250.000 Dollar

Kanye West

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, kam es vergangene Woche zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Kanye West und einem 18-jährigen Jungen, der Kim Kardashian in einer kalifornischen Arztpraxis als „N*gger Lover“ beschimpfte.

Laut Augenzeugen soll der Rapper den Teenager anschließend so sehr verprügelt haben, dass er sich nun vor einer hässlichen Schlacht vor Gericht fürchten muss. Gerüchten zufolge spielt Kanye mit dem Gedanken, sich mit dem Jungen außergerichtlich zu einigen und eine größere Summe springen zu lassen. Kein dummer Gedanke, denn auch wenn wir die Gründe für Kanye’s Ausraster diesmal mehr als nachvollziehen können, in den Staaten weht gesetzlich ein anderer Wind. Es wäre durchaus denkbar, dass der Teenager vor Gericht ein millionenschweres Schmerzensgeld herausschinden könnte.

Zusätzlich muss Kanye auch damit rechnen, dass es trotz Provokation nicht nur bei einem finanziellen Verlust bleibt.

Foto: youtube

 

Update:

Der Teenager, der es vor ca. 2 Wochen wagte Kim Kardashian in der Praxis eines kalifornischen Chiropraktikers als „N*gger-Lover“ zu bezeichnen grinst seit heute bestimmt im Kreis. Ja, er hat für seine verbale rassistische Entgleisung von Kanye West eine auf die 12 bekommen, aber die Kopfnuss, die er Berichten zufolge recht gut weggesteckt hat, macht sich nun bezahlt.

Laut der Daily Mail UK hatte Kanye keine Lust sich vor einem Richter zu rechtfertigen und überwies dem 18-Jährigen eine stattliche Summe von 250.000 Dollar. Dieser soll daraufhin auf eine Anklage verzichtet haben. Hoffentlich dient diese Geste nicht als Einladung für weitere Zwischenfälle dieser Art, denn ein Viertelmilliönchen für eine Schelle ist kein schlechter Kurs.

Questlove zieht den Zorn Japans auf sich

QuestloveDa ist The Roots Drummer Questlove aber gewaltig in ein Fettnäpfchen getreten. Als er neulich durch Japan tourte, machte er sich öffentlich auf Instagram über die Sprache seines Gastlandes lustig. Über sein Posting mögen zwar einige Menschen gelacht haben, die japanische Gemeinde jedoch nicht. Kurz nach Veröffentlichung des Postings und besonders des von Questlove persönlich hochgeladenen Vine-Videos regnete es Proteste von asiatischen Usern.

Letztendlich blieb Questlove nichts anderes übrig, als sich öffentlich und in aller Form zu entschuldigen:
 

Unglücklicherweise habe ich meine asiatischen Brüder und Schwestern während meiner Tour durch Japan mit einem Instagram-Posting verärgert. In diesem Posting habe ich die Aussprache einer Mitarbeiterin eines japanischen Geschäfts mit einem Pastor verglichen, der mit der Stimme eines Geistes spricht. Natürlich wollte ich damit niemanden beleidigen. Ich dachte einfach, dass dieser Vergleich witzig / niedlich wäre. Natürlich lag ich falsch. Rückblickend ist es mir sehr wohl bewusst, wie dies als rassistisch und unsensibel verstanden werden konnte. Um es kurz zu fassen, was ich da von mir gegeben habe, war dumm. Seht her, ich bin ein Mensch und noch schlimmer, ich stehe in der Öffentlichkeit. Deshalb hätte ich mir so etwas verkneifen sollen. Immerhin leidet auch die schwarze Gemeinde schon immer unter dummen rassistischen Witzen dieser Art. Hiermit bitte ich alle Menschen, die sich durch mein Posting beleidigt fühlten, um Vergebung und Verständnis. 2014 werde ich ein besserer Mensch sein. Ich verspreche es.

Foto: youtube

Kendrick Lamar unterstellt dem GQ-Magazin Rassismus

Kendrick Lamar

Die GQ könnte sich mit Sicherheit eine schönere Schlagzeile vorstellen. Doch es sieht so aus, als hat sich ein Redakteur im Ton vergriffen, als er in der „Men of the Year“ Ausgabe einen Artikel über Kendrick Lamar verfasste. Entweder das oder Kendrick hat irgend etwas in den falschen Hals bekommen. Obwohl der Redakteur ihn in dem Bericht als „King of Rap“ bezeichnete, störte sich Kendrick Berichten zufolge dennoch an einem „leicht“ rassistischen Unterton und sagte seinen Auftritt im Rahmen eines GQ-Events ab.

Laut Kendrick und dessen Management versuchte der Autor zu suggerieren, dass Afro-Amerikaner faule, Drogen missbrauchende Womanizer sind. GQ Chefredakteur Jim Nelson sieht dies jedoch ganz anders und zeigte sich in einem offiziellen Statement über Kendrick’s Behauptung schockiert:

Kendrick Lamar ist einer der talentiertesten Musiker der Neuzeit. Deshalb hatten wir beschlossen ihn zu feiern und ihm einen unglaublich positiven Artikel zu widmen, in dem wir ihn als „King of Rap“ betitelten. Ihm wurde sogar die große Ehre zuteil auf dem Cover der „Men of the Year“ Ausgabe zu glänzen. Ich habe keine Ahnung wie man dies negativ interpretieren kann. Ich möchte hiermit jedem nahelegen, den Artikel selbst zu lesen und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Wir waren sehr enttäuscht, als uns Top Dawg Entertainment in letzter Minute mitteilte, dass Kendrick Lamar einen Auftritt absagt, den er uns versprochen hatte. Die wahre Schande ist, dass die Fans nicht in den Genuss kamen, seine Show zu genießen. Ich bin immer noch ein großer Fan!

Top Dawg Entertainment’s Anthony Tiffith konterte in einem Gespräch mit TMZ: „Der Artikel präsentierte Kendrick und dessen Crew in einem negativen Licht. Zu sagen Kendrick zeigte sich „überrascht von unserer Disziplin“ ist absolut respektlos. Der rassistische Unterton erinnert den Leser sofort an eine Zeit, in der Hip Hop von Gewalt geprägt war, was dazu führte, dass wir zwei unserer größten Legenden verloren. (2Pac & Biggie) Obwohl wir es sehr zu schätzen wissen, dass Kendrick auf dem Cover der „Men of the Year“ Ausgabe landete, können wir die faulen Vergleiche und beleidigenden Suggestionen nicht tolerieren.

Autsch!

The Game: Baggy-Hosen-Verbot ist Rassismus

The Game

Die Stadt Wildwood im US-Bundesstaat New Jersey hat ab sofort nichts mehr zu lachen, denn sie haben den Zorn einiger Hip Hop Heads auf sich gezogen. Unter ihnen befindet sich auch Rapper The Game, der es einfach nicht fassen kann, dass man dort ein neues Gesetz eingeführt hat, dass Jugendlichen ab sofort verbietet, extrem niedrig sitzende Baggy-Hosen zu tragen. Ein absolutes Unding, findet nicht nur The Game, sondern auch Bizzy Bone von Bone, Thugz-n-Harmony. Beide echauffierten sich über dieses Gesetz und gingen sogar soweit, es als puren Rassismus zu betiteln:

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Rassistische Attacken gegen Rihanna

Popstar Rihanna bekam in dieser Woche Fremdenhass am eigenen Leib zu spüren. Und das gleich in zwei europäischen Ländern. Alles fing in Lissabon / Portugal an. Als Rihanna vor ihrem Konzert durch die Lobby ihres Hotels schlenderte, bezeichnete sie ein Mann aus heiterem Himmel als „N*gger Schlampe“ und bekam einen cholerischen Anfall, weil er im gleichen Hotel wie eine Farbige abstieg.

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